Beruf und Haut

Berufs­dermatologie

Berufliche Einwirkungen können Hauterkrankungen auslösen, verschlechtern oder ihre Abheilung verhindern. Wir prüfen den Zusammenhang, behandeln die Haut und begleiten Prävention im Kontakt mit Unfallversicherungsträgern.

Berufsdermatologische Untersuchung der Hände

Schwerpunkte

Wenn Arbeit die Haut belastet.

Häufig geht es um Handekzeme, Feuchtarbeit, Kontaktstoffe oder langjährige UV-Belastung im Freien. Ziel ist Behandlung und Erhalt der beruflichen Tätigkeit.

Untersuchung eines berufsbedingten Handekzems

Handekzeme

Feuchtarbeit, Reinigungsmittel und Handschuhe können die Hautbarriere dauerhaft schwächen.

Beratung zu Hautschutz und Handschuhen

Hautschutz

Ein konkreter Schutz- und Pflegeplan ist oft genauso wichtig wie die entzündungshemmende Therapie.

UV-Schutz bei Arbeit im Freien

UV-Arbeit

Bei Arbeit im Freien prüfen wir UV-Schäden, aktinische Keratosen und mögliche BK5103-Konstellationen.

Ablauf

Vom beruflichen Verdacht zum Präventionsplan.

  1. Schritt 01

    Berufsanamnese

    Wir erfassen Tätigkeiten, Feuchtarbeit, Arbeitsstoffe, Handschuhe, UV-Exposition und Verlauf.

  2. Schritt 02

    Diagnostik

    Je nach Befund folgen Untersuchung, Allergietestung, Fotodokumentation oder Hautkrebsabklärung.

  3. Schritt 03

    Bericht

    Bei begründetem Verdacht erstellen wir die passenden dermatologischen Unterlagen.

  4. Schritt 04

    Prävention

    Therapie, Hautschutz, Arbeitsplatzempfehlungen und Verlaufskontrollen werden abgestimmt.

BK5101 / BK5103

Berufsbedingte Ekzeme und UV-Hautkrebs sind unterschiedliche Verfahren.

BK5101

Schwere oder rückfällige Hauterkrankungen

Typisch sind beruflich ausgelöste oder verschlimmerte Handekzeme, etwa durch Feuchtarbeit oder Kontaktstoffe.

  • Hautarztverfahren zur Frühintervention
  • Hautschutz, Pflege und Therapieplan
  • Allergiediagnostik bei Verdacht auf Kontaktallergie
BK5103

UV-bedingter Hautkrebs

Langjährige natürliche UV-Strahlung kann Plattenepithelkarzinome oder multiple aktinische Keratosen begünstigen.

  • Relevant bei Outdoor-Berufen
  • Abklärung und Nachsorge von UV-Schäden
  • Konsequente Prävention bleibt zentral

Arbeitsalltag

Was wir in der Berufsdermatologie mitdenken.

Eine Behandlung funktioniert nur, wenn sie zum Arbeitsplatz passt. Deshalb sind Auslöser, Schutzmaßnahmen und realistische Routinen Teil der Therapie.

Feuchtarbeit

Häufiges Waschen, Handschuhe und Desinfektion können die Hautbarriere belasten.

Kontaktstoffe

Metalle, Gummiinhaltsstoffe, Duftstoffe oder Reinigungsmittel können allergische Ekzeme auslösen.

UV-Prävention

Kleidung, Kopfbedeckung, Schatten, Pausen und Sonnenschutz sind bei Outdoor-Arbeit wichtig.

„Berufsdermatologie soll nicht nur behandeln, sondern Arbeit trotz Hauterkrankung möglichst weiter ermöglichen."

Dr. med. Philipp Schachtschneider

Facharzt für Dermatologie · ABD Berufsdermatologie · Allergologie

Dr. med. Philipp Schachtschneider

FAQ

Häufige Fragen zu Berufs­dermatologie.

Kurze Antworten zu Ablauf, Vorbereitung und Kosten. Die konkrete Empfehlung richtet sich immer nach Ihrem individuellen Befund.

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